
Hunde können drohende Unterzuckerungen (Hypoglykämie) bei ihren Herrchen und Frauchen durch ihren ausgeprägten Geruchssinn erkennen. Manchem Diabetiker hat dementsprechend der eigene Hund schon das Leben gerettet. Simone Oberenzer hat sich diesem Gebiet gewidmet. Sie bildet spezielle Servicehunde für Diabetiker aus, die bei drohender Gefahr Alarmschlagen.

In einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler der Universität Toronto in Kanada herausgefunden, dass Mädchen mit einem Typ-1-Diabetes anfälliger für Essstörungen sind. Eine Essstörung in Kombination mit Diabetes ist dabei besonders gefährlich.
Um seine Blut- und Zuckerwerte im Griff zu haben, wird jedem Diabetiker geraten ein Diabetes-Tagebuch zu führen. Eine kontinuierliche Dokumentation gibt rechtzeitig Aufschluss, wenn die Einstellung oder Ernährung nicht die Richtige sein sollte. Eine Software kann dieses Nachhalten wesentlich erleichtern. Da Bewegung für Diabetiker ebenfalls sehr wichtig ist und zusätzlich eine erhebliche Auswirkung auf den Zuckerhaushalt hat, macht seit Sommer erstmalig die Software DIABASS eine Datenübertragung aus Schrittzählern möglich.
In einer Vergleichsstudie mit über 18.000 Zwillingspärchen haben schwedische Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen dem niedrigen Geburtsgewicht der Probanden und ihrer späteren Erkrankung an einem Diabetes-Typ-2 untersucht.
Eine große Unterstützung für jeden Diabetiker ist die Blutzucker-Selbstkontrolle (BZSK). Sie ermöglicht den Betroffenen eine persönliche Sicherheit, da sie immer über die Höhe ihres aktuellen Wertes informiert sind und bei Bedarf schnell reagieren können. Der Patient kann seine Erkrankung so selber kontrollieren und so Therapieergebnisse optimieren. Bei Diabetes Typ-1 gilt die BZSK ohnehin als Therapie-Standard während sie bei Diabetes Typ-2 meist nur mit Insulinbehandlung gebräuchlich ist. Die Anwendung bei Diabetes Typ-2 ohne Insulinbehandlung wird besonders in der letzten Zeit kontrovers diskutiert.
Die Debatte um den Verdienst der deutschen Mediziner ruft in der öffentlichen Diskussion sehr unterschiedliche Meinungen hervor. Mal werden die Ärzte als unterbezahlt, mal werden sie als die großen „Absahner“ dargestellt. Wie eine aktuelle Studie von Kienbaum nun ergab, kann man dies nicht so einfach pauschalisieren, da die Gehälter von Führungskräften in Krankenhäusern stark auseinanderklaffen.