Der tägliche Stich in die Haut gehört für viele Diabetiker zum Alltag. Um das lästige Stechen des Diabetes zu umgehen, wird seit Jahren an nicht invasiven Blutzuckermesssystemen geforscht. Gehört das tägliche Pieksen bald der Vergangenheit an?
Eine von Roche Diagnostics unterstützte Umfrage unter 2000 Menschen mit Diabetes hat jetzt ergeben, dass mehr als jeder Zweite gelegentlich Messungen ausfallen lässt. Einer der Hauptgründe: Das Messen in der Öffentlichkeit wird immer noch als unangenehm oder zu kompliziert empfunden.
Damit die kontinuierliche Blutentnahme nicht ständig zur lästigen und schmerzhaften Angelegenheit wird, sollten Diabetiker auf einige Dinge achten, bevor und während sie sich selbst kontrollieren. Mit einer sanften Blutgewinnung wird das Pieksen deutlich entspannter.
Die modernen Blutzuckermessgeräte sind klein und handlich, sie benötigen wenig Blut und der Bedienkomfort ist groß. Damit Sie zuverlässige Messergebnisse erhalten, haben wir wichtige und hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt.
Zu einem wirklich risikoarmen und halbwegs beschwerdefreien Leben mit Diabetes gehört Selbstkontrolle einfach dazu. Viele Diabetiker vernachlässigen diesen Punkt der Therapie - das Blutzuckermessen - leider viel zu oft, sei es aus Bequemlichkeit, Unwissen oder einfach nur Angst etwas falsch zu machen.
Blutzuckermessen gehört für Diabetiker so selbstverständlich zum Leben wie Schlafen und Essen. Ihr Blutzuckerspiegel soll zwischen 80 und 140 mg/dl liegen. Die Therapie hilft, diesen Werten möglichst nahe zu kommen. Bei der regelmäßigen Selbstkontrolle kann man feststellen, ob man den Blutzucker im Griff hat.
Seit 1979 sticht sich Klaus Mans mehrmals täglich in den Finger. Als er damals im Alter von 25 Jahren an Typ-1-Diabetes erkrankte, musste er sich, wie auch alle anderen Betroffen, erst einmal mit der Krankheit und seiner Therapie (ICT) auseinander setzen. Dabei lernte er, wie wichtig es ist, regelmäßig seinen Blutzucker selbst zu messen.
Ein gesundheitsbewusster Lebensstil ist die Basis für einen Erfolg versprechenden Umgang mit dem Typ-2-Diabetes. Das tägliche Messen gehört wie auch beim Typ-1-Diabetes selbstverständlich dazu. Eine Zusammenfassung zeigt, was dabei beachtet werden sollte.
Bei Verdacht auf eine gestörte Glukosetoleranz, einen Typ-2-Diabetes oder einen Gestationsdiabetes wird der orale Glukosetoleranztest zur Diagnostik eingesetzt. Dabei wird dem Patienten eine konzentrierte Glukosemischung als Getränk verabreicht. Normalerweise führt regt dies die Insulinausschüttung an und führt somit zum stufenweisen Abfall der Blutzuckerkonzentration. Bei gestörter Insulinproduktion ist der Langzeitwert (120 Min.) erhöht.
Egal, an welchem Typ man erkrankt ist, wer Diabetes hat, kommt um das Messen des Blutzuckers nicht herum. Denn nur so kann festgestellt werden, ob man seine Krankheit auch im Griff hat. Nur so ist es möglich, Folgeschäden wirkungsvoll vorzubeugen. Diabetiker, die mit Insulin eingestellt sind, berechnen in der Regel anhand des Blutzuckerwerts die Menge der Insulineinheiten, die sie spritzen müssen.