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Glykämischer Index (GI)

Kurz erklärt: Glykämischer Index (GI)

Glykämischer Index Der glykämische Index teilt kohlenhydrathaltige Nahrung danach ein, wie stark bestimmte Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lassen. Hierbei dient die Glukose (Zucker) als Messlatte. Sie hat den Richtwert von 100, mit dem die Wirkung aller anderen Lebensmittel verglichen wird.

Verschiedene Nahrungsmittel mit der gleichen Kohlenhydratmenge führen zu einem unterschiedlich schnellen und hohen Anstieg der Blutzuckerwerte. Ein GI von 60 bedeutet, dass ein Lebensmittel nur 60 Prozent der Wirkung hat, die Glukose auf den Blutzucker ausübt.
Speisen, die einen hohen glykämischen Index zwischen 70 und 100 haben, bewirken kurzfristig einen raschen und hohen Blutzuckeranstieg, zum Beispiel gekochter Reis, Weißbrot, Cornflakes, gesüßte Getränke oder Bier. Dagegen haben Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen), Joghurt, Milch, Obst oder Vollkorn-Nudeln niedrige Indexwerte unter 55. Nach dem Verzehr steigt der Blutzucker nur mäßig an, bleibt auf diesem Niveau jedoch längerfristig.


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