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Hyperinsulinämie

Kurz erklärt: Hyperinsulinämie

Das aus dem Altgriechischen stammende Wort bedeutet im übertragenen Sinne etwa ein "Zuviel an Insulin im Blut". Der Zustand ist meist Folge starken Übergewichts.

Eine Hyperinsulinämie liegt vor Allem in der prädiabetischen, das heißt in der Phase der gestörten Glukosetoleranz, vor. Und das hat folgenden Grund: Durch eine dauerhafte Überernährung produzieren die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse "zu viel" Insulin. Gleichzeitig vermindert sich offensichtlich die Wirkung des Hormons: Durch den Insulinüberschuss kommt es zu einer Rückbildung der Insulinrezeptoren, der so genannten Insulinbindungsstellen (vergleiche auch: Insulinresistenz). Dies ist die Ursache für die hohen Blutzuckerwerte bei adipösen Menschen, obwohl oder eben gerade wegen des Überangebots von Insulin.

Eine strukturierte und konsequente Gewichtsabnahme kann in diesem Zusammenhang zur Verbesserung der Situation führen.
Diskutiert wird auch ein Zusammenhang zwischen Bluthochdruck, Arteriosklerose und Hyperinsulinämie. Doch kommen verschiedene Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen und Schlussfolgerungen.

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