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Insulinanaloga

Kurz erklärt: Insulinanaloga

Kurz erklärt: Insulinanaloga Insulinanaloga stellen eine Alternative zum Normalinsulin in der Diabetes Therapie dar. Sie bestehen aus Insulinmolekülen, deren Proteinstruktur so verändert wurde, dass die Wirkung den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden kann.

Man unterscheidet zwischen kurzwirksamen und langwirksamen Insulinanaloga. Vor allem die kurzwirksamen Ersatzstoffe bieten eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für Diabetiker.
Während die Wirkung von Normalinsulin nach 30 Minuten einsetzt, tritt die Wirkung von einem kurzwirksamen Insulinanalogon bereits nach 15 Minuten ein. Dadurch fällt der Spritz-Ess Abstand des herkömmlichen Insulins weg. Durch das schnell erreichte Wirkmaximum (Peak), das bei Normalinsulin erst nach ein bis zwei Stunden eintritt, fällt das postprandiale Spritzen weg. Ebenso sinkt die Gefahr einer nächtlichen Hypoglykämie, die der Patient im Schlaf nicht bemerken würde.
Eine frühere Beschränkung hingegen, dass Insulinanaloga nicht in der Schwangerschaft eingesetzt werden sollen, ist mittlerweile aus den Beipackzetteln verschwunden. Auswertungen haben bislang keine Schädigung des Fötus oder der Mutter gezeigt. Jedoch gibt es keine Studien, die Nebenwirkungen bei Schwangeren ausschließen können. Dennoch gehen die Experten heute davon aus, dass der Einsatz von kurzwirksamen Insulinen in der Schwangerschaft sicher ist.
Nicht eingesetzt werden sollen die Analoga aufgrund mangelnder Erfahrungen bei Personen, die bereits eine Vorschädigung der Netzhaut haben.

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