Erstellt am: 19.09.2005
Letzte Änderung am: 19.09.2005
Die Insulinresistenz ist eine der häufigsten Ursachen für Typ-2-Diabetes. Als Auslöser gelten vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, Rauchen, Infektionskrankheiten, genetische Faktoren oder selten die Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel Cortison.
Bei einer anfänglichen Insulinresistenz versucht der Körper, trotz schlechter Ansprechbarkeit der Zellen, durch eine erhöhte Insulinproduktion den Blutzucker im Normbereich zu halten. Über einen längeren Zeitraum erschöpfen die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulinproduktion sinkt, der Blutzuckerspiegel steigt stark an.
Kleiner Schritt-große Wirkung
Häufig tritt eine Insulinresistenz bereits Jahre vor der Diagnose Typ-2-Diabetes auf. Schwerwiegende Folgeschäden lassen sich um so besser vermeiden, je früher eine Erkrankung festgestellt wird. Die bereits genannten Risiken lassen sich fast alle durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten beeinflussen. An erster Stelle steht eine deutliche Gewichtsabnahme durch mehr Bewegung und eine gesunde, kalorienarme Ernährung. Des Weiteren sollten Stressfaktoren vermieden und mit dem Rauche aufgehört werden.
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