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Insulinresistenz

Kurz erklärt: Insulinresistenz

Insulinresistenz bezeichnet das verminderte Ansprechen von menschlichen Körperzellen auf das Hormon Insulin. Besonders die Zellen in Muskulatur, Leber und Fettgewebe reagieren weniger empfindlich auf die "Anweisung" des Insulins, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und zu verarbeiten. Die Wirkung von körpereigenem als auch verabreichtem Insulin wird beeinträchtigt.

Die Insulinresistenz ist eine der häufigsten Ursachen für Typ-2-Diabetes. Als Auslöser gelten vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, Rauchen, Infektionskrankheiten, genetische Faktoren oder selten die Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel Cortison.
Bei einer anfänglichen Insulinresistenz versucht der Körper, trotz schlechter Ansprechbarkeit der Zellen, durch eine erhöhte Insulinproduktion den Blutzucker im Normbereich zu halten. Über einen längeren Zeitraum erschöpfen die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulinproduktion sinkt, der Blutzuckerspiegel steigt stark an.

Kleiner Schritt-große Wirkung

Häufig tritt eine Insulinresistenz  bereits Jahre vor der Diagnose Typ-2-Diabetes auf. Schwerwiegende Folgeschäden lassen sich um so besser vermeiden, je früher eine Erkrankung festgestellt wird. Die bereits genannten Risiken lassen sich fast alle durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten beeinflussen. An erster Stelle steht eine deutliche Gewichtsabnahme durch mehr Bewegung und eine gesunde, kalorienarme Ernährung. Des Weiteren sollten Stressfaktoren vermieden und mit dem Rauche aufgehört werden.

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