Erstellt am: 21.12.2005
Letzte Änderung am: 21.12.2005
Die Photokoagulation ist eine Methode zur Behandlung bestimmter Augenerkrankungen. Dabei werden mit Hilfe von gebündeltem Licht krankhafte Wucherungen im Auge zerstört. Die Methode wird z.B. zur Therapie der diabetischen Retinopathie angewandt.
Bei der diabetischen Retinopathie wird das Gewebe im Augenhintergrund (Retina) angegriffen, welches der Lichtwahrnehmung dient. Heilen kann man diese Erkrankung bislang nicht, jedoch gibt es verschiedene Methoden, um den Verlauf der Erkrankung zu verzögern oder zum Stillstand zu bringen.
Gerade bei fortschreitender Retinopathie wird häufig auf die Photokoagulation zurückgegriffen. Das gebündelte Licht wird auf die geschädigte Netzhaut projiziert. Krankhafte, schlecht durchblutete Bereiche, welche Wucherungen verursachen, werden so zerstört. Die Behandlung erfolgt unter Betäubung und muss je nach Ausmaß der Schädigung wiederholt werden. Der Eingriff ist in der Regel schmerzlos.
Weiterführende Informationen:
Autor: Wiebke Raue
Quelle:
www.iob.es
www.medizin.fu-berlin.de
www.visilab.ch
www.humanmedizin-goettingen.de
Pschyrembel Klinisches Wörterbuch