Erstellt am: 22.12.2005
Letzte Änderung am: 22.12.2005
Der Zuckerschock, auch hypoglykämischer Schock genannt, tritt bei Diabetikern ein, wenn eine extreme Unterzuckerung vorliegt. Diese kann durch übermäßige Zufuhr von Insulin, das Auslassen einer oder mehrer Mahlzeiten oder extreme körperliche Belastung ohne entsprechender Therapieanpassung verursacht werden.
Der Zuckerschock kann schon innerhalb weniger Minuten eintreten und wird vor allem von Diabetikern, die schon lange mit ihrer Krankheit leben, unterschätzt und unter Umständen gar nicht erkannt.
Die Folge dieses schwerwiegenden Zuckermangels reichen von Unwohlsein bis zu Bewusstlosigkeit, die von blasser Hautfärbung und der Neigung zum Schwitzen begleitet wird. Bei sehr tiefen Glukosewerten kann die Ohnmacht in einzelnen Fällen auch zum Tod führen.
Aus diesem Grund sollten Diabetiker, die Insulin spritzen, immer etwas Traubenzucker für Notfälle mit sich führen.
Weiterführende Informationen:
Autor: Christian Kern
Quelle:
www.kliniken.de
www.diabetes.uni-duesseldorf.de
Pschyrembel Klinisches Wörterbuch