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Bronze-Diabetes

Kurz erklärt: Bronze-Diabetes

Der Bronze-Diabetes ist eine Sonderform des Diabetes, die im Rahmen der Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) entstehen kann. Aus bislang ungeklärter Ursache kommt es bei dieser Erkrankung zu einer massiven Eisenüberlagerung der Zellen.

Trotz gefüllter Vorratsspeicher nimmt der Körper ständig überhöhte Mengen Eisen auf. Dieser Überschuss kann weder ausgeschieden noch verwendet werden und lagert sich deshalb in verschiedenen Geweben ab, unter anderem in Leber, Herz und Bauchspeicheldrüse. Die stark erhöhte Ansammlung des Spurenelements Eisen zieht eine Zerstörung der insulinproduzierenden Langerhans'schen Inseln nach sich. Dies führt wiederum zu Insulinmangel und somit zu einem Diabetes. Seinen Namen verdankt der Bronzediabetes dem Bronzeton, den die Haut der Betroffenen im fortgeschrittenem Stadium hat - insbesondere in den Achselhöhlen, im Genitalbereich und an den Händen.


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Autor: Kai Göretz

Quelle: Pschyrembel Wörterbuch Diabetes
www.diabetes-news.de

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