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Cheiropathie

Kurz erklärt: Cheiropathie

Die Cheiropathie (engl. "Limited Joint Mobility") ist eine diabetische Folgeerkrankung und wird auch das "Syndrom der steifen Hand" genannt. Jeder dritte Diabetes-Patient ist von einer eingeschränkten Beweglichkeit der Fingergelenke betroffen. Häufig wird die Krankheit aber gar nicht als solche erkannt, sondern auf das Alter zurückgeführt.

Eindeutiges Zeichen für das Vorliegen der Cheiropathie ist die Unfähigkeit, die Hände mit ausgestreckten Fingern in Gebetsstellung flach aneinander zu legen oder die komplette Hand auf einer gefärbten Unterlage abzubilden, wie es ein gesunder Mensch könnte.
Ursache dafür ist ein dauerhaft schlecht eingestellter Blutzuckerwert: Statt Eiweiß lagert sich Zucker im Bindegewebe ab, die elastischen Fasern der Gelenke verdicken und verlieren ihre Beweglichkeit.
Die Versteifung beginnt in den kleinen Fingern und wandert nach und nach in Richtung Daumen. Betroffen können jedoch auch die Schulter, Fuß- und Zehengelenke sein.
Die Cheiropathie kann durch eine gute Blutzuckereinstellung und Krankengymnastik geheilt werden. In vielen Fällen bilden sich dann die Veränderungen des Bindegewebes zurück.


Weiterführende Informationen:




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Autor: Claudia Schneider

Quelle:
Pschyrembel Wörterbuch Diabetologie
www.cardiovasc.de
www.lifeline.de

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