Erstellt am: 16.10.2006
Letzte Änderung am: 16.10.2006
Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das in Form von Proinsulin in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Gemeinsam mit den Hormonen Glukagon und Somatostatin reguliert es den Blutglukosespiegel, indem es die Körperzellen anregt, die Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel.
Wie viel Insulin die Bauchspeicheldrüse ausschüttet, hängt von den Ernährungsgewohnheiten, der körperlichen Aktivität, der Tageszeit und anderen Umständen, z.B. einer Erkrankung, ab.
Ein Mangel an Insulin hat dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte zur Folge. Für Typ-1-Diabetiker ist Insulin daher das einzige Medikament zur Behandlung ihrer Krankheit. Man unterscheidet in der Diabetestherapie kurz wirksames Insulin (Normalinsulin), lang wirksames und Mischinsulin sowie Insulinanaloga.
Weiterführende Informationen:
Autor: Claudia Schneider
Quelle:
Pschyrembel Wörterbuch Diabetologie
www.netdoktor.de