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Diabetische Hautverdickung (diabetisches Sklerödem)

Kurz erklärt: Diabetische Hautverdickung (diabetisches Sklerödem)

Diabetische Hautverdickung Das diabetische Sklerödem wurde 1900 von Abraham Buschke umschrieben. Man versteht darunter eine Veränderung des Bindegewebes, die mit einer Verdickung und mangelnder Elastizität der Haut einhergeht. Die unter scleroedema adultorum bekannte Erkrankung zeichnet sich durch eine flächenartige, harte und mit einem Spannungsgefühl verbundene Schwellung aus.

Die Haut ist dabei derartig gespannt bzw. verdickt, dass diese sich nicht in Falten abheben lässt. Je nach Ausmaß können lokale Bewegungseinschränkungen z.B. im Bereich der Fingergelenke auftreten. Weitere häufig betroffene Körperareale sind das Gesicht, der Nacken, der Stamm und die Arme. Die Ursache ist unbekannt. Das Sklerödem tritt auch nach Infektionen auf, kommt jedoch gehäuft bei Diabetes mellitus vor.

Eine allgemein anerkannte Therapie ist bislang nicht bekannt. Neben der physikalischen Therapie (Krankengymnastik) zur Erhaltung der Beweglichkeit wird unter anderem auf Penicillin zurückgegriffen.

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