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5 bis 10% aller Typ-1-Diabetiker erkranken zusätzlich an Zöliakie. In beiden Fällen handelt es sich um so genannte Autoimmunerkrankungen. Worin genau der Zusammenhang beider Erkrankungen liegt, beschäftigt die Forschung seit längerem.

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Diabetes stellt eine besondere Herausforderung für Ärzte, Angehörige und nicht zuletzt für den Erkrankten selbst dar. Als besonders problematisch erweist sich die optimale Blutzuckereinstellung im hohen Alter. Das hat mitunter verschiedene Gründe.

"Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit!"- dies sagt sich so schön, wenn man an Plätzchen, Weihnachtslieder und einen schönen Christbaum denkt. Dass Weihnachten für die meisten Menschen bei der Suche nach passenden Geschenken in überfüllten Kaufhäusern regelrecht in Stress ausartet, wird dezent verdrängt. Generell hat ein bisschen Stress auch noch keinem geschadet, aber man sollte gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit darauf achten, dass die Belastung nicht Überhand nimmt, besonders als Diabetiker.

Das deutsche Lieblingsgetränk „Kaffee“ ist wieder einmal in den Fokus des Forschungsinteresses gerückt. Nachdem das beliebte Bohnengetränk lange Zeit reichlich schlechte Kritik geerntet hat, entdeckten Wissenschaftler aktuell einen bislang unbekannten positiven Nebeneffekt: Laut neuester Forschung erkranken Kaffeetrinker seltener an Depressionen.

Hunde können drohende Unterzuckerungen (Hypoglykämie) bei ihren Herrchen und Frauchen durch ihren ausgeprägten Geruchssinn erkennen. Manchem Diabetiker hat dementsprechend der eigene Hund schon das Leben gerettet. Simone Oberenzer hat sich diesem Gebiet gewidmet. Sie bildet spezielle Servicehunde für Diabetiker aus, die bei drohender Gefahr Alarmschlagen.

Die wachsende Rate an neu diagnostizierten Diabetikern stellt seit Jahren ein länderübergreifendes Problem der Gesundheitspolitik dar. Als Antwort auf diese Entwicklung pandemischen Ausmaßes wurde der Weltdiabetestag gegründet. Am 14. November jährt sich das Ereignis nun zum zwanzigsten Mal.

Der medizinische Fortschritt erleichtert das Leben mit Diabetes zunehmend. Neue Erkenntnisse über das Wesen der Krankheit aber auch eine Fülle an modernen Präparaten verbessern heutzutage die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten erheblich. Die beste, weil bewährte Therapie bei Typ-2 Diabetes hat jedoch wenig mit den bisherigen Errungenschaften der Diabetologie gemein: Nach wie vor ist es die langfristige und konsequente Ernährungsumstellung, auf die es im Kampf gegen die Stoffwechselerkrankung ankommt.

Die emsige Routine aus Schichtarbeiten und sozialem Druck erhöht die Dauer der schlaflosen Phase zunehmend. Der moderne Mensch schläft demnach nicht nur zu wenig, sondern auch unregelmäßig – ein Lebensstil, der die Anfälligkeit für verschiedene Erkrankungen erklärt.

Bluthochdruck und Diabetes treten nicht nur oft zusammen auf – sie haben auch gemeinsam, dass sie häufig lange Zeit unbemerkt bleiben und somit nicht oder nur unzureichend behandelt werden. Bis zu 80 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ-2 haben erhöhten Blutdruck und auch bei Diabetes Typ-1 tritt er in bis zu 40 Prozent der Fälle auf. Gesteigerte Risikofaktoren für Diabetiker mit Hypertonie sind insbesondere kardiovaskuläre Krankheiten und mikrovaskuläre Komplikationen.
Diabetes Mellitus ist eine Erkrankung, deren Erforschung historisch gesehen bis in die Antike reicht. Die heutzutage oft lebensrettende Behandlung mit Insulin hat verhältnismäßig eine noch sehr junge Tradition. Am 27. Juli jährte sich das 90. Jubiläum des isolierten und an Patienten angewandten Hormons.