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Karneval und Diabetes

Stell dir vor es ist Karneval und du bist Diabetiker

Karneval "O wie schrecklich, da dürfen Sie sich ja gar nicht betrinken." "Da würde ich an Ihrer Stelle aber gleich zu Hause bleiben." "Nö..."

Insulin, Diät, in den Finger piken, das sind sicherlich unvermeidliche Einschränkungen.
Aber auf den Karneval verzichten? Bei aller Liebe zur Gesundheit, das geht nun wirklich zu weit.
Karneval und Alkohol eine Symbiose, die sich in diesem Jahrhundert wahrscheinlich nicht mehr lösen lässt. Aber das Maß ist schließlich individuell zu regeln.
Da gibt es zunächst die "2- Gläser-Regel", nicht mehr als zwei Gläser Bier oder zwei kleine Gläschen Wein zu trinken, die einen auf die sichere Seite bringen sollen.
Natürlich, werden sie nun sagen, ich trinke nie mehr als zwei Gläser auf einmal.

...und dann wurde es doch ein bisschen mehr.

Zum allgemeinen Absturz kommt nun noch der des Blutzuckers hinzu.
Trotz der BEs im Alkohol kann der Blutzucker drastisch abfallen.
Das Tückische, diese Reaktion kann bis zu zwölf Stunden verzögert eintreten. Deshalb sollte man vor dem Schlafengehen die magische Grenze von 180mg/dl nicht unterschreiten.
Eine weitere Eigenschaft des Alkoholteufels: Bei stark zuckerhaltigen Alkoholika wie Likören kann der Blutzuckerspiegel zunächst stark ansteigen.

Wichtig: Kein Alkoholgenuss ohne engmaschige Blutzuckerkontrolle.

Genuss bei gleichzeitig kalkuliertem Risiko heißt, über die Gefahren und gegebenen Reaktionsweisen bescheid zu wissen.
Noch sicherer: "Bützen". Das ist süß, macht beschwipst und hat keine Wirkung auf den Blutzucker.

...und so viel steckt drin

Autor: Elke Schlosser

Quelle: Redaktion

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