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Weihnachten

Damit nach Weihnachten die Hose nicht kneift

Plätzchen Das ganze Jahr freut man sich auf die Weihnachtsgans, leckere Plätzchen, Stollen, Glühwein und Bratäpfel. Weihnachten ist ein Fest der Leckereien. Eine besinnliche Zeit, die mit Familie und Freunden im gemütlichen Beisammensein verbracht wird. Essen und Trinken gehören einfach dazu. Wer hat da schon Lust, über Kalorien nachzudenken. Schließlich gibt es schönere Dinge im Leben als ewiges Kalorienzählen. Weihnachten möchte man sich etwas gönnen und genießen.

Hinterher ist  das Gejammer oft groß, wenn die Waage ein paar Kilos mehr anzeigt. Die nächsten Wochen stehen dann wieder im Zeichen von „weg mit dem Winterspeck“. Es ist ein ewiger Kreislauf, der jegliche Vorfreude auf das Weihnachtsfest trüben kann. Da hilft nur Vorbeugen! Mit ein paar Tricks kann man sich den ganzen Stress ersparen ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen:

Wo fängt man am besten an - ganz klar beim Essen!

Von vorneherein empfiehlt es sich, soviel wie möglich selbst zuzubereiten. Es schmeckt nicht nur besser, sondern man kann selbst entscheiden, wie viel von allem im Topf oder auf dem Blech landet. Mit ein paar Veränderungen der Rezepte können die besonders schmackhaften Kalorienbomben entschärft werden. Die Plätzchen zum ersten Advent bestehen zum Großteil aus Zucker, Margarine und Nüssen. Butterkekse enthalten bis zu 40 Prozent Fett. Es empfiehlt sich nach einem Alternativrezept zu suchen. Statt der Butter oder Schmalz ist Pflanzenöl eine gute Alternative. 100 g Butter entsprechen 80 ml Öl. Zucker kann reduziert werden, indem ein Teil durch Honig oder Fruchtzucker ersetzt wird. Die Vanillekipferl schmecken mindestens genauso gut, wenn man das Mark einer Vanilleschote mit Süßstoff vermischt und anschließend unterrührt. Das Weizenmehl kann ganz oder teilweise durch Vollkornmehl ersetzt werden. Die Backwaren erhalten dadurch einen leicht nussigen Geschmack. Der Nachmittagskaffee wäre also gerettet. Um den kleinen Naschereien zwischendurch zu widerstehen, sollte der Plätzchenteller oder die Keksdose nicht an Orten stehen, an denen man häufig vorbeigeht, wie zum Beispiel im Flur oder auf dem Couchtisch. Der Weg führt sonst unmittelbar immer am Naschteller vorbei. Aus den Augen aus dem Sinn! Sobald ein Lebkuchen fehlt, den Teller nicht gleich wieder auffüllen.

Alte Gewohnheiten nicht vergessen

Der hohe Fettgehalt im Essen verursacht rasch ein Völlegefühl. Über die Festtage sollten daher die gesunden Gewohnheiten nicht vergessen werden. Obst und Gemüse haben immer Saison. Orangen, Mandarinen und Äpfel sind leckere Weihnachtsfrüchte. Ein wenig mit Zimt bestreut, zügeln sie den Heißhunger. Zu jedem Weihnachtsmenü sollte ein Salat oder frisches Gemüse gehören. Grünkohl, Rosenkohl, Porree, Weiß- oder Rotkohl sind schmackhafte Beilagen zur Weihnachtsgans. Auf dem eigenen Teller sollten weniger Fleisch und Soße stattdessen mehr Beilagen landen. Wer nach dem Festschmaus im Bauch noch Platz für eine Nachspeise hat, dem empfiehlt es sich, selbstgemachte Quarkspeise oder Joghurt mit Früchten zu essen.

Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun....

Ein entscheidender Faktor, warum sich ausgerechnet Weihnachten schnell auf die Hüften niederlegt, ist der Bewegungsmangel. Der gewohnte Tagesrhythmus kommt zum Erliegen. Ein Großteil der Zeit verbringt man sitzend in gemütlicher Runde. Nach dem Essen also lieber dick einpacken und die frische Luft bei einem Spaziergang genießen.

DIABETESGATE wünscht allen Lesern eine frohe Weihnachtszeit!


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