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Weihnachten genießen: So ist Schlemmen erlaubt!

Weihnachten genießen: So ist Schlemmen erlaubt!

Weihnachten genießen: So ist Schlemmen erlaubt! Ein Tannenbaum, Kerzenschein und etwas Ruhe im Kreis der Liebsten – so stellen sich viele Menschen ein harmonisches Weihnachtsfest vor. Die meisten freuen sich vor allem auch auf die kulinarischen Genüsse. Während das Schlemmen für viele Nicht-Diabetiker kein Problem darstellt, ist dies für Personen mit Diabetes nicht immer leicht – aber auch nicht unmöglich.

In der Weihnachtszeit müssen Diabetiker keinesfalls auf die Leckereien verzichten. Spätestens seit der Aufhebung des generellen Zuckerverbots für Diabetiker ist Genießen ausdrücklich erlaubt – aber in Maßen. Das tut nicht nur dem Blutzuckerspiegel gut, sondern wirkt sich auch positiv auf die Figur aus.

Nicht spekulieren mit Spekulatius & Co.

Ein Diabetiker muss heutzutage nicht mehr auf Spekulatius & Co verzichten. Lediglich auf die Menge kommt es an. Auch Nicht-Diabetiker haben Vorteile, ebenfalls ein wenig darauf zu achten, wie viele Leckereien sie zu sich nehmen. Denn meist ist es doch tatsächlich so: Wer selten, aber bewusst genießt, hat am Ende mehr davon!
Die Marzipankartoffeln zum Beispiel sind also kein Tabu: Drei Stück entsprechen in etwa einer BE. Der weihnachtlichen BE-Tabelle können die Broteinheiten viele weiterer festlicher Nahrungsmittel entnommen werden. 


Leckere Alternativen finden

Aber es gibt auch Weihnachtsleckereien, die deutlich weniger zu Buche schlagen als Lebkuchen und Torte, aber dennoch hervorragend schmecken: Mandarinen und Orangen gehören z.B. zum Fest einfach dazu. Sie sind besonders vitaminreich und können Erkältungen vorbeugen. Eine weitere Alternative zu fettem Essen sind Bratäfpel, die nach Belieben mit Rosinen, Nüssen, Mandeln und Gewürzen wie z.B. Zimt gefüllt werden können.
Die traditionelle Weihnachtsgans gehört sicherlich für viele Menschen dazu – und auch hierauf muss nicht verzichtet werden, wenn der Genuss entsprechend ausgeglichen wird. Liegt reichlich Gemüse auf dem Teller und fungiert das Fleisch eher als Beilage, ist man auf dem richtigen Weg. Ein köstlicher Ersatz für eine fette Gans ist mageres Putenfleisch. Als festliche Vorspeise kann ein Feldsalat mit Pinienkernen den ersten Heißhunger dämpfen. Auch in Sachen Dessert gibt es leichten Ersatz für Mousse au Chocolat oder andere fette Nachspeisen. Ein fruchtiger, raffiniert zubereiteter Joghurt oder ein Sorbet aufgefangen werden. Statt sich nach dem ausgiebigen Mahl auf die Couch zu lümmeln, tut z.B. ein sonniger Winterspaziergang sehr gut und sorgt obendrein für gute Laune.


Die Werte nicht aus den Augen verlieren

Auch wenn Diabetiker bei der Wahl der Nahrung nicht mehr so eingeschränkt sind wie früher, muss natürlich dennoch darauf geachtet werden, dass die Blutzuckerwerte im grünen Bereich bleiben.
Neben einem zu üppigen Essen kann auch der Weihnachtstrubel selbst für Diabetiker Auswirkungen haben. Bei Personen, die Insulin spritzen, führen körperliche Anstrengungen und Stress u.U. schnell zu einer Unterzuckerung. Unter Umständen kann in so einem Fall die Insulindosis reduziert werden bzw. es können zusätzliche Kohlenhydrate zu sich genommen werden.
Und darüber hinaus sollte Weihnachten auch anderes zu bieten haben als ausschließlich das leibliche Wohl: Mit einem guten Buch und einer heißen Tasse Tee lässt es sich herrlich entspannen.


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