Erstellt am: 27.06.2011
Letzte Änderung am: 27.06.2011
Wer langfristig abnehmen und die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen verbessern will, sollte täglich in unterschiedlicher Intensität aktiv sein und als Unterstützung sein Ernährungsverhalten anpassen. Erfahrung zeigen, dass die Mehrzahl der zu Anfangs noch hochmotivierten Abnehmsportler im Laufe der Zeit jedoch an Motivation verliert. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manchmal ist der Erfolg bei der Abnahme der störenden Kilos, manchmal der Misserfolg für zu hochgesteckte Ziele der Motivationskiller. Hin und wieder liegt es auch ganz einfach daran, dass sich der Freizeitsportler beim Sport langweilt. Um langfristig motiviert zu sein und durchzuhalten ist es also äußerst wichtig, eine Sportart auszuüben, die Spaß macht. Gemeinsamer Gruppensport oder Kurse können bei einem Motivationstief zusätzlich neuen Antrieb geben.
Wassersport schont Gelenke und Nerven
Zu den besonders gesunden Ausdauersportarten zählt vor allem das Schwimmen. Die Bewegung im Wasser ist eine der wirksamsten Sportarten, um sich fit und gesund zu halten und bietet weitere Vorteile. Schwimmen trainiert fast alle Muskelgruppen relativ gleichmäßig, fördert die Durchblutung, verbessert die Insulinempfindlichkeit und hilft dadurch den Blutzuckerspiegel besser unter Kontrolle zu halten.
Aquafitness – wenn Schwimmen zu langweilig ist
Wer im Schwimmbad ungern stur seine Bahnen ziehen möchte, dem bieten die neuen Wassertrendsportarten Aquafitness, -jogging, -power oder -cycling eine abwechslungsreiche Alternative. Jede Art von Aquafitness trainiert sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch die Kondition – und das sehr schonend für Knochen, Gelenke und Sehnen.
Aquafitness eignet sich insbesondere für stark übergewichtige Menschen, die ihr Gewicht reduzieren möchten. Die steigende Kondition und der Aufbau von Muskelmasse erhöhen langfristig den Energiegrundumsatz. Die Intensität der Übungen kann der Sportler seinem individuellen Trainingsstand anpassen und stetig steigern.
Diabetiker, die unter einer diabetischen Neuropathie oder dem Diabetischen Fußsyndrom in Folge jahrelanger Blutzuckerschwankungen leiden, profitieren ebenso von der Schwerelosigkeit im Wasser, da die Fußsohlen kaum belastet werden. Aufpassen sollten Sie jedoch auf dem Weg ins und aus dem Wasser. Hier gilt: Barfuß laufen möglichst vermeiden und die Füße nach dem Duschen sorgfältige abtrocknen.
Da jede körperliche Betätigung Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat, sollten Diabetiker, um eine überraschende Unterzuckerung zu vermeiden, im Schwimmbad ihre Messutensilien wie Insulinpe, Blutzuckermessgerät und Traubenzucker griffbereit haben. Schutz vor Nässe bieten spezielle Boxen, die in Apotheken erstanden werden können.