Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zur Zweitnavigation springen Zur Suche springen zusätzliche Informationen
Zweitnavigation
zurück zur Rubrik
Hautpflege »
Inhalt
Specialthema: Hautpflege für Diabetiker

Auch die Haut braucht Zuneigung

Die Haut ist eines der größten und zugleich auch eines der wichtigsten Körperorgane des Menschen. Mit einer Dicke von nur wenigen Millimetern ist es zwar kein "dickes Fell", aber verhält sich zumindest so.

Sie bietet Schutz nach Außen, ist beteiligt an der Atmung, dem Klimahaushalt des Menschen und trägt zur Kommunikation bei. Trotzdem wird ihre Bedeutung häufig verkannt.
Damit diesem so lebenswichtigen und zugleich auch interessanten Teil des Körpers mehr Bedeutung zukommt, widmen wir uns in diesem Monat ganz dem Thema Haut. In loser Folge möchten wir Ihnen Interessantes und Wissenswertes, rund um unser größtes Körperorgan, berichten. Schreiben Sie uns, wenn Sie Anregungen oder Fragen zu diesem Thema haben: redaktion@diabetesgate.de

Die Haut vergisst nichts

Bei falscher Pflege und Behandlung kennt die Haut kein Pardon. Wer glaubt der Sonnenbrand aus dem vergangenen Urlaubstrip in den Süden ist Schnee von gestern, der irrt, denn die Haut vergisst nichts. Wiederholte Sonnenbrände, zu viele Besuche im Sonnenstudio, falsche Ernährung, Pflege und Rauchen sind Hauptursachen für frühzeitige Hautalterung (Falten), Verfärbungen, Narben oder gar Krankheiten, die oft erst Jahre später auftreten. Dabei kann die Haut nun wirklich nicht übersehen werden. Immerhin besitzt sie eine Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern und bringt bei einem Erwachsenen ganze 12 Kilogramm auf die Waage. Um mehr Verständnis für dieses Körperorgan aufzubringen, soll sie etwas näher betrachtet werden.
Die Haut ist in drei Schichten gegliedert, je nach Körperzone und Beanspruchung schwankt ihre Dicke zwischen 2-4 Millimetern. Die äußere Schicht wird als Oberhaut, oder auch Epidermis bezeichnet. Obwohl sie sehr dünn ist, bietet sie einen idealen Schutz gegen äußere chemische oder mechanische Reize. Darunter befindet sich die aus drei Schichten bestehende und damit viel dickere Lederhaut, Dermis. Sie ist durch ein Geflecht aus Kollagenfasern durchzogen, die für eine enorme Stabilität und Elastizität sorgen. Die darin eingebetteten Blutgefäße versorgen die Lederhaut und die gefäßlose Oberhaut mit Nährstoffen. Darunter befindet sich das Unterhautfettgewebe. Das Bindegewebsnetz lagert Wasser und Fettzellen. Je nach Alter, Geschlecht, hormoneller Zusammensetzung, Vererbung und Ernährung ist diese unterschiedlich ausgebildet.! In Lederhaut und Unterschichtfettgewebe sind knapp ein Drittel des Wasservorrats im menschlichen Körper gespeichert.

Hautalterung aufhalten!

Die Haut gilt unabhängig von Kultur und Religion als Indikator für Gesundheit, Alter und Schönheit. Unzählige Kosmetikprodukte überschwemmen den Markt und versprechen den Kaufwilligen ewige Jugend. Aber die Haut lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad "reparieren". Grund dafür sind die Stoffwechsel- und Regenerationsprozesse der Haut. Ab dem dritten Lebensjahrzehnt verlangsamt sich der Kreislauf der Zellteilung kontinuierlich. Die Regeneration nimmt ab. Die besonders von Frauen ungeliebten Falten werden sichtbar.
Aber natürliche Schönheit kommt auch im Fall Haut zum Teil von Innen. Diese lässt sich durch eine ausgewogene Ernährung positiv beeinflussen. Viel Wasser trinken, frisches Obst und Gemüse können zwar den Prozess der Alterung nicht aufhalten, aber zumindest etwas hinauszögern. Zudem sollte auf Zigaretten- und übermäßigen Alkoholgenuss, der Haut zuliebe, verzichtet werden.

Wintermantel und Klimaanlage

Viel wichtiger als sich an Falten aufzureiben ist die Tatsache, dass bereits beim Verlust von 20% der Haut, das Leben des Menschen in Gefahr ist. Nicht verwunderlich, führt man sich die unzähligen Funktionen der Haut, vor Augen. Ein unverzichtbarer Teil ist die Regulierung des menschlichen Temperaturhaushaltes. Über Kälte- und Wärmerezeptoren regelt die Haut unsere Körpertemperatur. Um eine optimale Temperatur von 37°C zu erlangen, können sich die Blutgefäße in der Haut je nach Bedarf verengen oder weiten. Zusätzliches Schwitzen sorgt für die Kühlung der Haut, z.B. bei körperlicher Belastung. Hingegen Zittern dazu beiträgt, dass die Muskeln in Bewegung bleiben und Wärme produzieren. Das Unterhautfettgewebe dient in kälteren Jahreszeiten als zusätzliches Wärmepolster, welches den Verlust von Körperwärme verhindern soll. In den Wintermonaten sind daher Zähneklappern und ein paar Fettpolsterchen mehr, mehr als menschlich.

Das D'GATE-Hautspecial:

Autor: Steffi Dörries

Quelle: Redaktion

English VersionEnglish Version
English Version
Zoom: 100% 150% 200%
invertieren: abc abc

Zur Navigation springenZum Inhalt springenZur Zweitnavigation springenZur Suche springenzusätzliche Informationen