Erstellt am: 04.04.2011
Letzte Änderung am: 04.04.2011
Ein erhöhter Blutzuckerspiegel tut nicht weh. Daher wird der Diabetes mellitus oftmals lange Zeit nicht bemerkt. Doch schon im scheinbar harmlosen Anfangsstadium der Erkrankung können die Nerven und Blutgefäße unter der Überzuckerung des Blutes leiden. So entwickelt sich bei etwa jedem dritten Diabetiker in Deutschland eine Nervenstörung, die so genannte diabetische Neuropathie.
Diese macht sich typischerweise zunächst an den Füßen oder Beinen bemerkbar, aber auch Hände und Arme können betroffen sein: Sie kribbeln, brennen, schmerzen, fühlen sich taub oder pelzig an. Diese Missempfindungen können Warnsignale sein, dass die Nerven und Blutgefäße bereits längere Zeit unbemerkt geschädigt wurden und in ihrer Funktion gestört sind.
Die gute Nachricht: Betroffene können aktiv der Nervenerkrankung und ihren unangenehmen Symptomen entgegenwirken. Dabei gilt: Je früher und konsequenter, umso erfolgreicher. Doch was tun?
An erster Stelle stehen alle Maßnahmen, die den Blutzucker in seine Schranken weisen: von Bewegung über Ernährung bis zu den vom Arzt verordneten Medikamenten. Denn der überschüssige Zucker ist die Ursache allen Übels: Er wird auf „Irrwegen“ des gestörten Stoffwechsels in schädliche Abbauprodukte umgewandelt. Diese können die Nerven und Gefäße angreifen und so Folgeerkrankungen verursachen. Auch leicht oder nur nach dem Essen erhöhte Blutzuckerkonzentrationen sind ernst zu nehmen.
Durch eine tägliche Fußkontrolle, z.B. mit einem Handspiegel, können erste Anzeichen für Empfindungsstörungen oder mögliche Verletzungen frühzeitig erkannt werden.
Schon bei dem leisesten Verdacht einer Nervenstörung sollte der Arzt darüber unterrichtet werden. Zu den Früh-Warnzeichen für eine Neuropathie gehören eine ungewöhnlich trockene Haut, starke Schwielen, Verhornungen sowie ein beeinträchtigtes Temperatur- oder Berührungsempfinden an den Füßen.
Zusätzlich ist der regelmäßige Fuß- bzw. Nerven-Check beim Arzt sehr wichtig. Er hat sensible Diagnosemöglichkeiten, um Nervenschädigungen frühzeitig zu erfassen.
Beschwerden lindern – Nerven und Gefäße schützen
Diabetiker, die bereits unter Missempfindungen leiden, wissen, wie wichtig die Linderung dieser Symptome für die Lebensqualität ist. Hier hat sich ein vitaminähnlicher Wirkstoff bewährt, das Benfotiamin. Die natürliche Substanz kann Nervenbeschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in Füßen oder Händen lindern. Dabei ist der Wirkstoff sehr gut verträglich.
Benfotiamin (Präparate mit dem Wirkstoff sind in Apotheken erhältlich) ist eine fettlösliche Vorstufe vom Vitamin B1, die vom Körper und dem Nervengewebe besonders gut aufgenommen wird. Sie aktiviert körpereigene Entgiftungsprozesse und schützt so Nerven und Blutgefäße vor den schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers.
Dank dieser Wirkung kann der natürliche Schutzstoff schon im Diabetes-Anfangsstadium bei konsequenter Einnahme Nerven- und Gefäßschäden entgegen wirken.
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Quelle:
http://www.endokrinologie.net/presse_81126.php
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8812-2008-09-12.html