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Diabetes - und nun?

Diabetes - und nun?

Diabetes – und nun? „Lass uns was zu Trinken kaufen. Ich hab Durst!“ Alex möchte ständig etwas trinken. Mittlerweile schleppt er immer eine große Flasche Apfelschorle mit sich rum. Und permanent muss er auf die Toilette. Langsam macht sich seine Mutter Sorgen: Schließlich ist sie Diabetikerin und weiß, dass großer Durst ein erstes Anzeichen sein kann. Außerdem hat Alex in letzter Zeit viel abgenommen. Weil er sich ständig müde und schlapp fühlt, hat er auch nichts dagegen, sich vom Arzt untersuchen zu lassen. Der findet schon nach kurzer Zeit heraus: Alex hat Diabetes.

Wie Alex geht es vielen Kindern in Deutschland. Wusstet ihr, dass jeden Tag vier Kinder unter 15 Jahren an Diabetes erkranken? Nicht nur für die Kids, sondern auch für die Eltern ist die Diagnose erstmal ein Schock. Sie wissen oft nicht genau, was genau Diabetes ist und wie man am besten damit umgeht. Dabei ist es wirklich keine Katastrophe, damit leben zu müssen! Meistens kommen die kleinen Patienten erst einmal ins Krankenhaus. Hier werden sie rund um die Uhr betreut und lernen so schnell, mit der Zuckerkrankheit zu leben. In einer Schulung wird ihnen und den Eltern genau gezeigt, wie man Diabetes behandeln kann. Sie lernen, wie man den Blutzucker misst und wie man Insulin spritzt.

Die Behandlung: aktive Mitarbeit ist wichtig!

Jedes Kind braucht eine eigene Behandlung, die nur auf es abgestimmt ist. Das Insulin jedoch darf nicht fehlen, wenn man Typ-1-Diabetiker ist. Wie viel Insulin benötigt wird, hängt unter anderem auch vom Alter des Patienten ab. Der Arzt versucht, für jeden die beste Therapie zu finden. Eine Behandlung kann aber nur helfen, wenn die Kids aktiv bei der Sache sind! Sie müssen schon etwas mithelfen, um fit zu bleiben. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind hier das A und 0!

Richtig essen und trinken

Früher haben die Ärzte den Menschen mit Diabetes langweilige Diäten verordnet. Heute ist das etwas anders. Auf den Schokoriegel oder andere zuckerhaltige Nahrungsmittel muss niemand verzichten - wenn man nicht allzu oft danach greift. Im Grunde sollten sich Diabetiker genau so ernähren wie gesunde Menschen auch, aber sie müssen nach wie vor auf die Menge der einzelnen Lebensmittel achten.

Sport ist Mord?

Die tägliche Energie zum Herumtollen, Laufen und Vielem mehr nehmen wir durch die Nahrung auf. Je mehr wir essen und trinken, desto mehr Energie bekommt unser Körper. Wenn wir mehr essen nötig, wird die überschüssige Energie in Fett umgewandelt - wir nehmen zu. Beim Sport wird dagegen wieder Energie „verbraucht“. Damit man nicht dick wird, ist es daher wichtig, immer aktiv zu sein und sich ausreichend zu bewegen - am besten jeden Tag. Und das kann sogar Spaß machen: Es gibt so viele spannende Sportarten wie z.B. Inline-Skaten oder Basketball.

Aber ist Übergewicht denn wirklich so schlimm? Die Antwort lautet: ja! Vielen Menschen - darunter auch vielen Kids -  ist es egal, ob sie mehr wiegen oder nicht. Ein paar Pfunde zu viel sind zwar nicht so tragisch, aber wer auf Dauer zu schwer ist, kann ernsthaft krank werden.

Verantwortung übernehmen, um fit zu bleiben

„Denk an deine Blutzuckerwerte, du musst aufpassen.“. Als Kind oder Jugendlicher hat man meist keine Lust, sich die Kommentare der Eltern anzuhören. Viele sind lieber in ihrer Clique unterwegs und wollen mit Diabetes nichts zu tun haben. Da kann es schon mal vorkommen, dass eine Mahlzeit ausgelassen oder nicht immer an das regelmäßige Messen oder Spritzen gedacht wird. Das kann gefährliche Folgen haben! Mit Freunden ausgehen und Spaß haben ist natürlich völlig okay. Aber man darf nicht vergessen: Je besser die Werte sind, desto besser geht es einem auch - und desto mehr kann man mit seinen Freunden unternehmen!

Autor: Wiebke Raue

Quelle: Redaktion

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