Das EU-Parlament hat rechtliche Regeln in die Wege geleitet, die eine transparente und verbraucherfreundliche Lebensmittelkennzeichnung ermöglichen sollen. Die aufklärende Maßnahme sei wichtig im Kampf gegen ernährungsbedingte Leiden, wie Übergewicht und die daraus häufig resultierenden Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder Diabetes. Das vielerorts geforderte Ampelsystem konnte sich indes auf Druck der Ernährungsindustrie endgültig nicht durchsetzen.
Die Krankenkasse Barmer GEK hat kürzlich einen aktuellen Arztreport vorgelegt. Diese Bestandsaufnahme der ambulant-ärztlichen Versorgung in Deutschland gibt einen Überblick über die Kennzahlen und Trends in deutschen Arztpraxen. Besonders interessant sind dabei die Diagnosehäufigkeiten.
Die Reaktorkatastrophe im japanischen Küstenort Fukushima beschäftigt auch zunehmend die Lebensmittelbranche. Berichte vom radioaktiv belastetem Spinat und Trinkwasser plagen jedoch nicht nur die Menschen vor Ort. Auch der deutsche Verbraucher ist verunsichert: Ist der Gang zur Fischtheke noch unbedenklich?
Das in Frankreich noch 2009 zugelassene Diabetes-Medikament "Mediator" hat aufgrund einer lebensbedrohlichen Nebenwirkung vor wenigen Monaten für einen schwerwiegenden Skandal gesorgt. Verstorbene Patienten und in die Kritik geratene Aufsichtsbehörden - die Konsequenzen könnten sich auf viele Länder der EU ausweiten.
Die aktuelle Debatte um mit Dioxin kontaminierte Lebensmittel spitzt sich zu. Mittlerweile sind Agrar-Betriebe in mindestens zehn Bundesländern betroffen. Das Problem erfasst sowohl Farmen mit Legehennen als auch Schweine- und Putenzuchtanlagen. Allein in Niedersachsen bleiben rund 1000 Bestände gesperrt.
Seit Jahren reformbedürftig und beständig Pleite: Das System unserer gesetzlichen Krankenkassen. Jahr für Jahr stehen wir vor der Situation, dass die Einnahmen der Krankenkassen nicht ausreichen, um die Ausgaben für die gesundheitliche Versorgung der Versicherten zu decken. Das führt zwangsläufig zu stetigen Beitragssatzerhöhungen, die die Differenzen ausgleichen sollen. Im nächsten Jahr wird die Erhöhung rund 0,6 Prozent betragen.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl hat das Kabinett die Gesundheitsreform von Philipp Rösler (FDP) abgesegnet. Eigentlich hatte die Union und die FDP ihren Wählern mehr Netto vom Brutto versprochen, doch mit der Gesundheitsreform müssen wohl wieder Millionen gesetzlich Krankenversicherte mehr zahlen. Schon ab dem 01. Januar 2011 sollen die Änderungen in Kraft treten.
Aktuellen Berichten zu Folge hat die Weltgesundheitsorganisation das Ende der Schweinegrippe-Pandemie verkündet. Endlich Ruhe? Anscheinend nicht, denn kaum war die Nachricht veröffentlicht, folgte die nächste Schreckensmeldung. Britische Wissenschaftler warnen aktuell vor einem neuen Super-bakterium, das vermutlich durch Schönheitsoperationen aus Indien eingeschleppt worden ist und resistent gegen Antibiotika zu sein scheint. Eine neue Gefahr für ein weltweites Gesundheitsproblem!?
Einfacher und schlichtweg besser soll es künftig für Menschen mit Diabetes werden – dies zumindest verspricht die neue Definition des Schwer-behindertenrechts vom 9.7.2010. Als Grund für die Gesetzesänderung galten dem Bundesrat die bisherigen schwammigen Voraussetzungen, nach denen Diabetiker einen Schwerbehindertenausweis erhalten. Doch ist die neue Fassung tatsächlich so lückenlos wie ihre Verfechter bisher behaupten?
Der Aspekt der Migration hat einen entscheidenden Einfluss auf die Verbreitung der Krankheit Diabetes. In Deutschland leben rund 15 Millionen Migranten oder Menschen mit einem Migrationshintergrund. Schätzungsweise 1 Million davon haben Diabetes - viele ohne dass sie es wissen. Armut, Bildungsferne oder Sprachbarrieren sind nur einige Gründe, die Diagnose und das Management der Krankheit erheblich erschweren.